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Das Element Feuer Feuer: Vitalität, Kraft, Gesundheit, Wille, Ich | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Widder, Löwe und Schütze sind Feuerzeichen | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Der Süden repräsentiert das Element des Feuers. Das Feuer gehört zu den aktiven Elementen, denn es verändert, reinigt und es ist formlos. Viele Legenden und Mythen ranken sich um das Feuer.( Sucht die Legenden und Mythen und macht sie Euch zugänglich) Am Anfang stand das Feuer. Unser Planet war auch eine feurige Masse, die sich langsam abkühlte. Die Sonne ist ein gigantisches Feuer, das das Leben auf unsere Mutter erst ermöglichte, die aber auch Gegenden einfach zu infernalen Regionen ohne Leben verdorren lässt. Im Morgengrauen der Menschheit war es das Feuer, das das Überleben der Menschheit sicherte. Es gab Schutz und Wärme und es erlaubte das Zubereiten von Nahrung in einer Art und Weise, das selbst Menschen die schon alt und gebrechlich waren, noch Nahrung aufnehmen konnten. Doch Feuer hat auch ein zerstörerisches Wesen, eine dunkle Seite. Es kann unkontrolliert Tod und Verderben bringen. In seiner grössten Kraft ist es die Eruption flüssiger Erde eines Vulkans. Bedenkt immer die helle und die dunkle Seite des Feuers. In Australien sind einige Bäume nur in der Lage sich weiter zu vermehren, wenn die hohen Temperaturen eines Waldbrandes die Schale des Samenkorns, welches im Stamm verborgen ist, zu sprengen. An diesem Beispiel erkennt man/frau sehr schön das in der Zerstörung schon wieder der Funke des Lebens keimt. Gerade aus diesem Grund gibt es bei den Hexen nicht Gut und Böse, sondern Licht und Dunkelheit. Meditationen: Vor allen Meditationen zieht den Magischen Kreis. Erdet und zentriert euch. Visualisiert das entsprechende Element. Nach der Meditation erdet Euch, öffnet den Kreis und beschreibt eure Eindrücke im Buch der Schatten! Kerzenmeditation: Visualisiert eine rote Kerze. Nach einer Zeit entzündet die Kerze und betrachtet sie. Last den Wind mit der Kerzenflamme spielen, doch lasst sie nicht erlöschen. Seht wie das Wachs an den Rändern herunterläuft. Laßt die Kerze abbrennen und erlöschen. Beendet die Meditation! Der Holzstapel Stellt Euch einen Berggipfel vor. Ihr seid Priester/Innen und bereitet ein Fest vor. Sammelt Holz und schichtet es zu einem grossen Holzstapel auf. Meditiert vor dem Holzstapel bis es dunkel ist. Die Menschen kommen und ihr entzündet das Feuer. Schaut euch um und seht wie die Menschen Tanzen und lachen. Kontrolliert das Feuer. Lasst es grösser und kleiner werden. Fühlt das Feuer, werdet Feuer! Wenn der Stapel abgebrannt ist, dann lasst die Glut erlöschen. Kontakt mit der Göttin und dem Gott Geht in den Wald zu einer Quelle. Setzt Euch an die Quelle und entzündet ein kleines Rauchloses Feuer. Schaut in das Spiegelbild des Feuers in der Quelle und ruft die Göttin und den Gott. Nach der Begegnung verabschiedet beide und beendet die Visualisierung. Entwickelt eigene Meditationen und Visualisierungen. Geht auch in den Wald und laßt euch führen. Schaut nach einem Athame! Verbindet Eure Visualisierungen mit dem Gebrauch eines Athames. Korrespondenzen des Element Feuer
Warum steht das U für Feuer? Die Frage der Buchstabenreihenfolge ist für mich durch die Studien von Robert Ranke-Graves deutlich geworden. In seiner Analysen von alten Schriften ist klar warum die Buchstaben in der Reihenfolge stehen müssen. Das U steht für URA ( Heidekraut) dem dritten Baum der Jahreszeiten.„ Das Heidekraut ist der Mittsommer-Baum, rot und leidenschaftlich, und er wird mit den Bienen in Zusammenhang gebracht.” Das Heidekraut ist im römischen der Göttin Venus geweiht, in Agypten der Isis.„Die Gallische Heidekrautgöttin Uroika ist durch Inschriften bestätigt, die in der französichen Schweiz gefunden worden1” Ein weiterer Beweiß den Graves anführt ist der Vergleich verschieder Oghamarten. Graves schreibt dazu: „ Tag der Sommersonnenwende - U - uiseóg, Lerche; usgdha, harzfarben2 Warum steht die Lerche in der Mitte? Nicht schwer. In dieser Zeit steht die Sonne am höchsten Punkt. Und die Lerche fliegt empor, um sie anzubeten. Wegen der Hitze platzen die Bäume auf und schwitzen Harz, und Harzfarben ist der Honig, den das Heidekraut spendet 3 ” 1 Robert von Ranke-Graves, Die Weiße Göttin, S.224 2 ebenda, 3S. 353ebenda | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Die Element Wasser
Wasser: Seele, Nirwana, Lösung, das Unbegreifliche
Krebs, Skorpion ,Zwilling und Fische sind Wasserzeichen
Gerade auch beim Element Wasser ist der doppelte Charakter von lebensspendend und zerstörend zu erkennen. Entwickelt sich der Mensch im Wasser des Lebens, des Fruchtwassers, wo er wie ein Fisch lebt, so verliert er nach der Geburt diese Fähigkeit. Gerade in der jetzigen Zeit sehen wir in den Nachrichten die zerstörerische Kraft des Wassers. War es erst Bangladesh, dann St.Luis in den USA und die Überschwemmungen in England und die Jahrhundertfluten, die immer öfter auch uns in Europa und in Deutschland heimsuchen.
Korrespondenzen des Element Wasser
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Warum steht das I für Wasser ?
Hier kommt es zu einem kleinen Problem mit Ranke-Graves. Da er die Wintersonnenwende mit zwei Bäumen belegt, hat er die Eibe, also Idho als Todesaspekt und den Geburtsaspekt die Silbertanne Ailm auf ein und den selben Tag gelegt. Wenn wir nun in unserem Glaubenssystem bleiben wollen, dann ist der Todesaspekt zu Samhain zu nehmen. Das bedeutet für uns das wir die Eibe nicht der Wintersonnenwende zuordnen, sondern dem Hochfest Samhain am 31.Oktober/1.November.
„I-illait, junger Adler; irfind, sehr weiß. Warum folgt der junge Adler an nächter Stelle?
Nicht schwer. Der Magen des jungen Adlers ist unersätzlich wie der Tod, dessen Jahreszeit dies ist. Und sehr weiß sind die Knochen in seinem Nest und der Schnee auf den Felsrändern der Klippen.”
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Das Element Luft
Luft: Geist, Bewußtsein, ordnende Kraft, Schöpfertum
Waage und Wassermann sind Luftzeichen
Korrespondenzen des Element Luft
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Warum steht das O für Luft?
Die Luft steht für den Osten und wenn wir wieder auf das Pentagramm schauen, so sehen wir das der Osten im Zeichen des Frühlings steht. Das O steht für den„Tag des Frühlingsäquinoktiums- odorscrach,Kormoran; odhar, schwärzlich braun.
Warum folgt der Kormoran als nächster?
Nicht schwer. Dies ist die Fastenzeit, weil die Menschen aufgrund des kirchlichen Verbots Fleisch zu essen und aufgrund der Knappheit anderer Nahrungsmittel in ihrer Gier nach Fischen wie Kormorane sind. Und schwärzlich-braun ist die Farbe der frisch gepflügten Felder.”
Das Element LuftLuft: Geist, Bewußtsein, ordnende wir das der Osten im Zeichen des Frühlings steht. Das O steht für den„Tag des Frühlingsäquinoktiums- odorscrach,Kormoran; odhar, schwärzlich braun.
Warum folgt der Kormoran als nächster?
Nicht schwer. Dies ist die Fastenzeit, weil die Menschen aufgrund des kirchlichen Verbots Fleisch zu essen und aufgrund der Knappheit anderer Nahrungsmittel in ihrer Gier nach Fischen wie Kormorane sind. Und schwärzlich-braun ist die Farbe der frisch gepflügten Felder.”
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Das Element Erde
Erde: Körperlichkeit, Realitätssicht und Erdverbundenheit
Stier, Jungfrau und Steinbock sind Erdzeichen
Das Element Erde gehört zu den passiven Elementen, das als Schale alle anderen Elemente beherbergt. Dem Erdelement ist der Norden zugeordnet. Nehmen wir die Sonne als Gott und die Legende der Geburt des Universums durch die Göttin, so ist de Norden als Sitz der Göttin für den Gott unerreichbar. Denn die Sonne kann den Norden nicht erreichen. „Vom Norden kommt die Kraft, stillzuschweigen, zuzuhören oder zu sprechen, Geheimnisse zu bewahren, das Unsagbare zu wissen. Die Göttin als Dunkle Jungfrau, als Neumond, der noch nicht sichtbar ist, und der Gott als Heiliger Stier sie sind Totems des Nordens.”1
1 Starhawk, Der Hexenkult, S. 102
Die Erde ist unsere Mutter die uns nährt und in die wir zurückkehren. Aus der Erde zieht die Natur ihre Kraft und das Leben, also ist die Erde lebensspendent. Doch was stirbt, wir von der Erde zersetzt und wieder zu einem Teil des Ganzen.
Meditationen:
Erd-Meditation
„Blicke nach Norden. Erde und zentriere dich. Fühle deine Knochen, dein Skelett, die Festigkeit deines Körpers. Nimm deine Leiblichkeit wahr und alles, was berührt und gefühlt werden kann. Fühle die Wirkung der Schwerkraft, dein Gewicht, deine Anziehung durch die Erde, die der Leib der Göttin ist. Du bist ein Naturereignis, ein wandernder Berg. Verschmilz mit allem was aus der Erde kommt: Gras, Bäume, Samen, Früchte, Blumen, wilde Tiere, Metalle und Edelsteine. Kehre zum Staub zurück, zum Kompost, zum Schlamm. Sprich:” Heil, Belili, Mutter der Berge”2
2ebenda, Seite 103
Waldboden
Ich gehe in den Wald. Die Sonne scheint. Es ist Frühling und eine Lichtung läd zum Verweilen ein. Ich setze mich und schließe die Augen. Die Zeit ist für mich unwesentlich. Ich rieche den erdigen Duft des Waldbodens. Ich fühle mich leicht und gebe mich der Natur hin. Ich fühle die Wärme die der Boden speichert. Ich höre wie der Farn seine Blätter entrollt.Vögel singen ihr Lied.
Das Licht der Sonne verändert sich. Es wird wärmer. Die Blüten der Walderdbeeren entfallten sich. Bienen summen in der Luft. Andere Waldblumen betäuben mich mit ihrem Duft. Der Klee entfalltet seine Blüten um die Bienen zu weiden. Der Boden ist lebendig, Ameisen laufen geschäftig auf ihren Straßen laden mich ein ihre Königin zu besuchen.
Wieder verändert sich die Intensität der Sonne. Es sit heiß. Nur die Kühle aus den Tiefen des Waldes bringt Erfrischung. Der Boden ist trocken, die Bäume schwitzen unter der Hitze der Sonne. Manchmal dringt der Gruch von Rauch in meine Nase. Doch kein Feuer erreicht meine Lichtung. Der Duft der Waldbeeren weckt meine Appetit.
Es regnet, die Sonne wird von Tag zu Tag schwächer. Laub bedeckt mich und fällt zu Boden. Dumpf und modrig riecht es um mich herum und auch nach Pilzen. Eichhörnchen vergraben hastig ihre Beute von Eicheln, Haselnüssen und Bucheckern. Wildschweine wühlen die Erde um auf der Suche nach Wurzeln und Nüssen.
Ruhe ist in den Wald eingekehrt, Schnee bedeckt mich. Nur das leise rascheln von den Mäusen dringt an mein Ohr, wenn sie in ihren Gängen unter dem Schnee nach draußen kommen. Ein Fuchs läuft schnüfflelt an mir vorbei.
Die leise Frühlingssonne weckt mich aus meinem Schlaf. Ich recke mich und stehe auf. Ich grüße den Wald und verlasse diese Lichtung an der ich den Kreislauf des Lebens erleben durfte. Auf dem Boden, der Mutter Erde.
Bemerkung
Entwickelt eure eigenen Meditationen zur Erde. Reist in das Innere der Erde. Schaut euch die glühenden Lavafelder an. Erforscht die Wunder der Höhlen die sich Euch eröffnen. Sammelt verschiedene Erde und fühlt sie und richt sie. Macht Euch mit Erde vertraut.
Korrespondenzen des Element Erde
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Warum steht das E für Erde?
Schauen wir uns das Schaubild des Pentagramm an, so können wir sehen das die Erde für die Reife steht. Der Abschluß des Reifeprozesses ist die Ernte. Diese beginnt im Spätsommer bis in den Herbst hinein. Deshalb steht E für Eadha die Weißpappel oder Espe, als heiliger Baum des Herbstäquinoktiums bzw. Mabon. Die Pappel war im vorhellenistischen Griechenland der Erdgöttin geweiht und stand vielfach an Begräbnistädten.
Auch hier hat Ranke-Graves wieder einen Beleg geschrieben:
„Tag des Herbstäquinoktiums - E - ela, der singende Schwan; erc, fuchsrot.
Warum folgt der singende Schwan an nächster Stelle?
Nicht schwer. In dieser Jahreszeit bereiten der Schwan und seine Jungen sich auf das Fliegen vor. Und fuchsrot ist die Farbe des Farnkrauts und des Schwanenschnabels.3”
3 Robert von Ranke-Graves, die Weiße Göttin, S.353
Das Element Erde
Erde: Körperlichkeit, Realitätssicht und Erdverbundenheit
Stier, Jungfrau und Steinbock sind Erdzeichen
Das Element Erde gehört zu den passiven Elementen, das als Schale alle anderen Elemente beherbergt. Dem Erdelement ist der Norden zugeordnet. Nehmen wir die Sonne als Gott und die Legende der Geburt des Universums durch die Göttin, so ist de Norden als Sitz der Göttin für den Gott unerreichbar. Denn die Sonne kann den Norden nicht erreichen. „Vom Norden kommt die Kraft, stillzuschweigen, zuzuhören oder zu sprechen, Geheimnisse zu bewahren, das Unsagbare zu wissen. Die Göttin als Dunkle Jungfrau, als Neumond, der noch nicht sichtbar ist, und der Gott als Heiliger Stier sie sind Totems des Nordens.”1
1 Starhawk, Der Hexenkult, S. 102
Die Erde ist unsere Mutter die uns nährt und in die wir zurückkehren. Aus der Erde zieht die Natur ihre Kraft und das Leben, also ist die Erde lebensspendent. Doch was stirbt, wir von der Erde zersetzt und wieder zu einem Teil des Ganzen.
Meditationen:
Erd-Meditation
„Blicke nach Norden. Erde und zentriere dich. Fühle deine Knochen, dein Skelett, die Festigkeit deines Körpers. Nimm deine Leiblichkeit wahr und alles, was berührt und gefühlt werden kann. Fühle die Wirkung der Schwerkraft, dein Gewicht, deine Anziehung durch die Erde, die der Leib der Göttin ist. Du bist ein Naturereignis, ein wandernder Berg. Verschmilz mit allem was aus der Erde kommt: Gras, Bäume, Samen, Früchte, Blumen, wilde Tiere, Metalle und Edelsteine. Kehre zum Staub zurück, zum Kompost, zum Schlamm. Sprich:” Heil, Belili, Mutter der Berge”2
2ebenda, Seite 103
Waldboden
Ich gehe in den Wald. Die Sonne scheint. Es ist Frühling und eine Lichtung läd zum Verweilen ein. Ich setze mich und schließe die Augen. Die Zeit ist für mich unwesentlich. Ich rieche den erdigen Duft des Waldbodens. Ich fühle mich leicht und gebe mich der Natur hin. Ich fühle die Wärme die der Boden speichert. Ich höre wie der Farn seine Blätter entrollt.Vögel singen ihr Lied.
Das Licht der Sonne verändert sich. Es wird wärmer. Die Blüten der Walderdbeeren entfallten sich. Bienen summen in der Luft. Andere Waldblumen betäuben mich mit ihrem Duft. Der Klee entfalltet seine Blüten um die Bienen zu weiden. Der Boden ist lebendig, Ameisen laufen geschäftig auf ihren Straßen laden mich ein ihre Königin zu besuchen.
Wieder verändert sich die Intensität der Sonne. Es sit heiß. Nur die Kühle aus den Tiefen des Waldes bringt Erfrischung. Der Boden ist trocken, die Bäume schwitzen unter der Hitze der Sonne. Manchmal dringt der Gruch von Rauch in meine Nase. Doch kein Feuer erreicht meine Lichtung. Der Duft der Waldbeeren weckt meine Appetit.
Es regnet, die Sonne wird von Tag zu Tag schwächer. Laub bedeckt mich und fällt zu Boden. Dumpf und modrig riecht es um mich herum und auch nach Pilzen. Eichhörnchen vergraben hastig ihre Beute von Eicheln, Haselnüssen und Bucheckern. Wildschweine wühlen die Erde um auf der Suche nach Wurzeln und Nüssen.
Ruhe ist in den Wald eingekehrt, Schnee bedeckt mich. Nur das leise rascheln von den Mäusen dringt an mein Ohr, wenn sie in ihren Gängen unter dem Schnee nach draußen kommen. Ein Fuchs läuft schnüfflelt an mir vorbei.
Die leise Frühlingssonne weckt mich aus meinem Schlaf. Ich recke mich und stehe auf. Ich grüße den Wald und verlasse diese Lichtung an der ich den Kreislauf des Lebens erleben durfte. Auf dem Boden, der Mutter Erde.
Bemerkung
Entwickelt eure eigenen Meditationen zur Erde. Reist in das Innere der Erde. Schaut euch die glühenden Lavafelder an. Erforscht die Wunder der Höhlen die sich Euch eröffnen. Sammelt verschiedene Erde und fühlt sie und richt sie. Macht Euch mit Erde vertraut.
Korrespondenzen des Element Erde
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Warum steht das E für Erde?
Schauen wir uns das Schaubild des Pentagramm an, so können wir sehen das die Erde für die Reife steht. Der Abschluß des Reifeprozesses ist die Ernte. Diese beginnt im Spätsommer bis in den Herbst hinein. Deshalb steht E für Eadha die Weißpappel oder Espe, als heiliger Baum des Herbstäquinoktiums bzw. Mabon. Die Pappel war im vorhellenistischen Griechenland der Erdgöttin geweiht und stand vielfach an Begräbnistädten.
Auch hier hat Ranke-Graves wieder einen Beleg geschrieben:
„Tag des Herbstäquinoktiums - E - ela, der singende Schwan; erc, fuchsrot.
Warum folgt der singende Schwan an nächster Stelle?
Nicht schwer. In dieser Jahreszeit bereiten der Schwan und seine Jungen sich auf das Fliegen vor. Und fuchsrot ist die Farbe des Farnkrauts und des Schwanenschnabels.3”
3 Robert von Ranke-Graves, die Weiße Göttin, S.353
Das Element Erde
Erde: Körperlichkeit, Realitätssicht und Erdverbundenheit
Stier, Jungfrau und Steinbock sind Erdzeichen
Das Element Erde gehört zu den passiven Elementen, das als Schale alle anderen Elemente beherbergt. Dem Erdelement ist der Norden zugeordnet. Nehmen wir die Sonne als Gott und die Legende der Geburt des Universums durch die Göttin, so ist de Norden als Sitz der Göttin für den Gott unerreichbar. Denn die Sonne kann den Norden nicht erreichen. „Vom Norden kommt die Kraft, stillzuschweigen, zuzuhören oder zu sprechen, Geheimnisse zu bewahren, das Unsagbare zu wissen. Die Göttin als Dunkle Jungfrau, als Neumond, der noch nicht sichtbar ist, und der Gott als Heiliger Stier sie sind Totems des Nordens.”1
1 Starhawk, Der Hexenkult, S. 102
Die Erde ist unsere Mutter die uns nährt und in die wir zurückkehren. Aus der Erde zieht die Natur ihre Kraft und das Leben, also ist die Erde lebensspendent. Doch was stirbt, wir von der Erde zersetzt und wieder zu einem Teil des Ganzen.
Meditationen:
Erd-Meditation
„Blicke nach Norden. Erde und zentriere dich. Fühle deine Knochen, dein Skelett, die Festigkeit deines Körpers. Nimm deine Leiblichkeit wahr und alles, was berührt und gefühlt werden kann. Fühle die Wirkung der Schwerkraft, dein Gewicht, deine Anziehung durch die Erde, die der Leib der Göttin ist. Du bist ein Naturereignis, ein wandernder Berg. Verschmilz mit allem was aus der Erde kommt: Gras, Bäume, Samen, Früchte, Blumen, wilde Tiere, Metalle und Edelsteine. Kehre zum Staub zurück, zum Kompost, zum Schlamm. Sprich:” Heil, Belili, Mutter der Berge”2
2ebenda, Seite 103
Waldboden
Ich gehe in den Wald. Die Sonne scheint. Es ist Frühling und eine Lichtung läd zum Verweilen ein. Ich setze mich und schließe die Augen. Die Zeit ist für mich unwesentlich. Ich rieche den erdigen Duft des Waldbodens. Ich fühle mich leicht und gebe mich der Natur hin. Ich fühle die Wärme die der Boden speichert. Ich höre wie der Farn seine Blätter entrollt.Vögel singen ihr Lied.
Das Licht der Sonne verändert sich. Es wird wärmer. Die Blüten der Walderdbeeren entfallten sich. Bienen summen in der Luft. Andere Waldblumen betäuben mich mit ihrem Duft. Der Klee entfalltet seine Blüten um die Bienen zu weiden. Der Boden ist lebendig, Ameisen laufen geschäftig auf ihren Straßen laden mich ein ihre Königin zu besuchen.
Wieder verändert sich die Intensität der Sonne. Es sit heiß. Nur die Kühle aus den Tiefen des Waldes bringt Erfrischung. Der Boden ist trocken, die Bäume schwitzen unter der Hitze der Sonne. Manchmal dringt der Gruch von Rauch in meine Nase. Doch kein Feuer erreicht meine Lichtung. Der Duft der Waldbeeren weckt meine Appetit.
Es regnet, die Sonne wird von Tag zu Tag schwächer. Laub bedeckt mich und fällt zu Boden. Dumpf und modrig riecht es um mich herum und auch nach Pilzen. Eichhörnchen vergraben hastig ihre Beute von Eicheln, Haselnüssen und Bucheckern. Wildschweine wühlen die Erde um auf der Suche nach Wurzeln und Nüssen.
Ruhe ist in den Wald eingekehrt, Schnee bedeckt mich. Nur das leise rascheln von den Mäusen dringt an mein Ohr, wenn sie in ihren Gängen unter dem Schnee nach draußen kommen. Ein Fuchs läuft schnüfflelt an mir vorbei.
Die leise Frühlingssonne weckt mich aus meinem Schlaf. Ich recke mich und stehe auf. Ich grüße den Wald und verlasse diese Lichtung an der ich den Kreislauf des Lebens erleben durfte. Auf dem Boden, der Mutter Erde.
Bemerkung
Entwickelt eure eigenen Meditationen zur Erde. Reist in das Innere der Erde. Schaut euch die glühenden Lavafelder an. Erforscht die Wunder der Höhlen die sich Euch eröffnen. Sammelt verschiedene Erde und fühlt sie und richt sie. Macht Euch mit Erde vertraut.
Korrespondenzen des Element Erde
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Warum steht das E für Erde?
Schauen wir uns das Schaubild des Pentagramm an, so können wir sehen das die Erde für die Reife steht. Der Abschluß des Reifeprozesses ist die Ernte. Diese beginnt im Spätsommer bis in den Herbst hinein. Deshalb steht E für Eadha die Weißpappel oder Espe, als heiliger Baum des Herbstäquinoktiums bzw. Mabon. Die Pappel war im vorhellenistischen Griechenland der Erdgöttin geweiht und stand vielfach an Begräbnistädten.
Auch hier hat Ranke-Graves wieder einen Beleg geschrieben:
„Tag des Herbstäquinoktiums - E - ela, der singende Schwan; erc, fuchsrot.
Warum folgt der singende Schwan an nächster Stelle?
Nicht schwer. In dieser Jahreszeit bereiten der Schwan und seine Jungen sich auf das Fliegen vor. Und fuchsrot ist die Farbe des Farnkrauts und des Schwanenschnabels.3”
3 Robert von Ranke-Graves, die Weiße Göttin, S.353
Das Element Erde
Erde: Körperlichkeit, Realitätssicht und Erdverbundenheit
Stier, Jungfrau und Steinbock sind Erdzeichen
Das Element Erde gehört zu den passiven Elementen, das als Schale alle anderen Elemente beherbergt. Dem Erdelement ist der Norden zugeordnet. Nehmen wir die Sonne als Gott und die Legende der Geburt des Universums durch die Göttin, so ist de Norden als Sitz der Göttin für den Gott unerreichbar. Denn die Sonne kann den Norden nicht erreichen. „Vom Norden kommt die Kraft, stillzuschweigen, zuzuhören oder zu sprechen, Geheimnisse zu bewahren, das Unsagbare zu wissen. Die Göttin als Dunkle Jungfrau, als Neumond, der noch nicht sichtbar ist, und der Gott als Heiliger Stier sie sind Totems des Nordens.”1
1 Starhawk, Der Hexenkult, S. 102
Die Erde ist unsere Mutter die uns nährt und in die wir zurückkehren. Aus der Erde zieht die Natur ihre Kraft und das Leben, also ist die Erde lebensspendent. Doch was stirbt, wir von der Erde zersetzt und wieder zu einem Teil des Ganzen.
Meditationen:
Erd-Meditation
„Blicke nach Norden. Erde und zentriere dich. Fühle deine Knochen, dein Skelett, die Festigkeit deines Körpers. Nimm deine Leiblichkeit wahr und alles, was berührt und gefühlt werden kann. Fühle die Wirkung der Schwerkraft, dein Gewicht, deine Anziehung durch die Erde, die der Leib der Göttin ist. Du bist ein Naturereignis, ein wandernder Berg. Verschmilz mit allem was aus der Erde kommt: Gras, Bäume, Samen, Früchte, Blumen, wilde Tiere, Metalle und Edelsteine. Kehre zum Staub zurück, zum Kompost, zum Schlamm. Sprich:” Heil, Belili, Mutter der Berge”2
2ebenda, Seite 103
Waldboden
Ich gehe in den Wald. Die Sonne scheint. Es ist Frühling und eine Lichtung läd zum Verweilen ein. Ich setze mich und schließe die Augen. Die Zeit ist für mich unwesentlich. Ich rieche den erdigen Duft des Waldbodens. Ich fühle mich leicht und gebe mich der Natur hin. Ich fühle die Wärme die der Boden speichert. Ich höre wie der Farn seine Blätter entrollt.Vögel singen ihr Lied.
Das Licht der Sonne verändert sich. Es wird wärmer. Die Blüten der Walderdbeeren entfallten sich. Bienen summen in der Luft. Andere Waldblumen betäuben mich mit ihrem Duft. Der Klee entfalltet seine Blüten um die Bienen zu weiden. Der Boden ist lebendig, Ameisen laufen geschäftig auf ihren Straßen laden mich ein ihre Königin zu besuchen.
Wieder verändert sich die Intensität der Sonne. Es sit heiß. Nur die Kühle aus den Tiefen des Waldes bringt Erfrischung. Der Boden ist trocken, die Bäume schwitzen unter der Hitze der Sonne. Manchmal dringt der Gruch von Rauch in meine Nase. Doch kein Feuer erreicht meine Lichtung. Der Duft der Waldbeeren weckt meine Appetit.
Es regnet, die Sonne wird von Tag zu Tag schwächer. Laub bedeckt mich und fällt zu Boden. Dumpf und modrig riecht es um mich herum und auch nach Pilzen. Eichhörnchen vergraben hastig ihre Beute von Eicheln, Haselnüssen und Bucheckern. Wildschweine wühlen die Erde um auf der Suche nach Wurzeln und Nüssen.
Ruhe ist in den Wald eingekehrt, Schnee bedeckt mich. Nur das leise rascheln von den Mäusen dringt an mein Ohr, wenn sie in ihren Gängen unter dem Schnee nach draußen kommen. Ein Fuchs läuft schnüfflelt an mir vorbei.
Die leise Frühlingssonne weckt mich aus meinem Schlaf. Ich recke mich und stehe auf. Ich grüße den Wald und verlasse diese Lichtung an der ich den Kreislauf des Lebens erleben durfte. Auf dem Boden, der Mutter Erde.
Bemerkung
Entwickelt eure eigenen Meditationen zur Erde. Reist in das Innere der Erde. Schaut euch die glühenden Lavafelder an. Erforscht die Wunder der Höhlen die sich Euch eröffnen. Sammelt verschiedene Erde und fühlt sie und richt sie. Macht Euch mit Erde vertraut.
Korrespondenzen des Element Erde
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Warum steht das E für Erde?
Schauen wir uns das Schaubild des Pentagramm an, so können wir sehen das die Erde für die Reife steht. Der Abschluß des Reifeprozesses ist die Ernte. Diese beginnt im Spätsommer bis in den Herbst hinein. Deshalb steht E für Eadha die Weißpappel oder Espe, als heiliger Baum des Herbstäquinoktiums bzw. Mabon. Die Pappel war im vorhellenistischen Griechenland der Erdgöttin geweiht und stand vielfach an Begräbnistädten.
Auch hier hat Ranke-Graves wieder einen Beleg geschrieben:
„Tag des Herbstäquinoktiums - E - ela, der singende Schwan; erc, fuchsrot.
Warum folgt der singende Schwan an nächster Stelle?
Nicht schwer. In dieser Jahreszeit bereiten der Schwan und seine Jungen sich auf das Fliegen vor. Und fuchsrot ist die Farbe des Farnkrauts und des Schwanenschnabels.3”
3 Robert von Ranke-Graves, die Weiße Göttin, S.353
Das Element Erde
Erde: Körperlichkeit, Realitätssicht und Erdverbundenheit
Stier, Jungfrau und Steinbock sind Erdzeichen
Das Element Erde gehört zu den passiven Elementen, das als Schale alle anderen Elemente beherbergt. Dem Erdelement ist der Norden zugeordnet. Nehmen wir die Sonne als Gott und die Legende der Geburt des Universums durch die Göttin, so ist de Norden als Sitz der Göttin für den Gott unerreichbar. Denn die Sonne kann den Norden nicht erreichen. „Vom Norden kommt die Kraft, stillzuschweigen, zuzuhören oder zu sprechen, Geheimnisse zu bewahren, das Unsagbare zu wissen. Die Göttin als Dunkle Jungfrau, als Neumond, der noch nicht sichtbar ist, und der Gott als Heiliger Stier sie sind Totems des Nordens.”1
1 Starhawk, Der Hexenkult, S. 102
Die Erde ist unsere Mutter die uns nährt und in die wir zurückkehren. Aus der Erde zieht die Natur ihre Kraft und das Leben, also ist die Erde lebensspendent. Doch was stirbt, wir von der Erde zersetzt und wieder zu einem Teil des Ganzen.
Meditationen:
Erd-Meditation
„Blicke nach Norden. Erde und zentriere dich. Fühle deine Knochen, dein Skelett, die Festigkeit deines Körpers. Nimm deine Leiblichkeit wahr und alles, was berührt und gefühlt werden kann. Fühle die Wirkung der Schwerkraft, dein Gewicht, deine Anziehung durch die Erde, die der Leib der Göttin ist. Du bist ein Naturereignis, ein wandernder Berg. Verschmilz mit allem was aus der Erde kommt: Gras, Bäume, Samen, Früchte, Blumen, wilde Tiere, Metalle und Edelsteine. Kehre zum Staub zurück, zum Kompost, zum Schlamm. Sprich:” Heil, Belili, Mutter der Berge”2
2ebenda, Seite 103
Waldboden
Ich gehe in den Wald. Die Sonne scheint. Es ist Frühling und eine Lichtung läd zum Verweilen ein. Ich setze mich und schließe die Augen. Die Zeit ist für mich unwesentlich. Ich rieche den erdigen Duft des Waldbodens. Ich fühle mich leicht und gebe mich der Natur hin. Ich fühle die Wärme die der Boden speichert. Ich höre wie der Farn seine Blätter entrollt.Vögel singen ihr Lied.
Das Licht der Sonne verändert sich. Es wird wärmer. Die Blüten der Walderdbeeren entfallten sich. Bienen summen in der Luft. Andere Waldblumen betäuben mich mit ihrem Duft. Der Klee entfalltet seine Blüten um die Bienen zu weiden. Der Boden ist lebendig, Ameisen laufen geschäftig auf ihren Straßen laden mich ein ihre Königin zu besuchen.
Wieder verändert sich die Intensität der Sonne. Es sit heiß. Nur die Kühle aus den Tiefen des Waldes bringt Erfrischung. Der Boden ist trocken, die Bäume schwitzen unter der Hitze der Sonne. Manchmal dringt der Gruch von Rauch in meine Nase. Doch kein Feuer erreicht meine Lichtung. Der Duft der Waldbeeren weckt meine Appetit.
Es regnet, die Sonne wird von Tag zu Tag schwächer. Laub bedeckt mich und fällt zu Boden. Dumpf und modrig riecht es um mich herum und auch nach Pilzen. Eichhörnchen vergraben hastig ihre Beute von Eicheln, Haselnüssen und Bucheckern. Wildschweine wühlen die Erde um auf der Suche nach Wurzeln und Nüssen.
Ruhe ist in den Wald eingekehrt, Schnee bedeckt mich. Nur das leise rascheln von den Mäusen dringt an mein Ohr, wenn sie in ihren Gängen unter dem Schnee nach draußen kommen. Ein Fuchs läuft schnüfflelt an mir vorbei.
Die leise Frühlingssonne weckt mich aus meinem Schlaf. Ich recke mich und stehe auf. Ich grüße den Wald und verlasse diese Lichtung an der ich den Kreislauf des Lebens erleben durfte. Auf dem Boden, der Mutter Erde.
Bemerkung
Entwickelt eure eigenen Meditationen zur Erde. Reist in das Innere der Erde. Schaut euch die glühenden Lavafelder an. Erforscht die Wunder der Höhlen die sich Euch eröffnen. Sammelt verschiedene Erde und fühlt sie und richt sie. Macht Euch mit Erde vertraut.
Korrespondenzen des Element Erde
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Warum steht das E für Erde?
Schauen wir uns das Schaubild des Pentagramm an, so können wir sehen das die Erde für die Reife steht. Der Abschluß des Reifeprozesses ist die Ernte. Diese beginnt im Spätsommer bis in den Herbst hinein. Deshalb steht E für Eadha die Weißpappel oder Espe, als heiliger Baum des Herbstäquinoktiums bzw. Mabon. Die Pappel war im vorhellenistischen Griechenland der Erdgöttin geweiht und stand vielfach an Begräbnistädten.
Auch hier hat Ranke-Graves wieder einen Beleg geschrieben:
„Tag des Herbstäquinoktiums - E - ela, der singende Schwan; erc, fuchsrot.
Warum folgt der singende Schwan an nächster Stelle?
Nicht schwer. In dieser Jahreszeit bereiten der Schwan und seine Jungen sich auf das Fliegen vor. Und fuchsrot ist die Farbe des Farnkrauts und des Schwanenschnabels.3”
3 Robert von Ranke-Graves, die Weiße Göttin, S.353
Das Element Erde
Erde: Körperlichkeit, Realitätssicht und Erdverbundenheit
Stier, Jungfrau und Steinbock sind Erdzeichen
Das Element Erde gehört zu den passiven Elementen, das als Schale alle anderen Elemente beherbergt. Dem Erdelement ist der Norden zugeordnet. Nehmen wir die Sonne als Gott und die Legende der Geburt des Universums durch die Göttin, so ist de Norden als Sitz der Göttin für den Gott unerreichbar. Denn die Sonne kann den Norden nicht erreichen. „Vom Norden kommt die Kraft, stillzuschweigen, zuzuhören oder zu sprechen, Geheimnisse zu bewahren, das Unsagbare zu wissen. Die Göttin als Dunkle Jungfrau, als Neumond, der noch nicht sichtbar ist, und der Gott als Heiliger Stier sie sind Totems des Nordens.”1
1 Starhawk, Der Hexenkult, S. 102
Die Erde ist unsere Mutter die uns nährt und in die wir zurückkehren. Aus der Erde zieht die Natur ihre Kraft und das Leben, also ist die Erde lebensspendent. Doch was stirbt, wir von der Erde zersetzt und wieder zu einem Teil des Ganzen.
Meditationen:
Erd-Meditation
„Blicke nach Norden. Erde und zentriere dich. Fühle deine Knochen, dein Skelett, die Festigkeit deines Körpers. Nimm deine Leiblichkeit wahr und alles, was berührt und gefühlt werden kann. Fühle die Wirkung der Schwerkraft, dein Gewicht, deine Anziehung durch die Erde, die der Leib der Göttin ist. Du bist ein Naturereignis, ein wandernder Berg. Verschmilz mit allem was aus der Erde kommt: Gras, Bäume, Samen, Früchte, Blumen, wilde Tiere, Metalle und Edelsteine. Kehre zum Staub zurück, zum Kompost, zum Schlamm. Sprich:” Heil, Belili, Mutter der Berge”2
2ebenda, Seite 103
Waldboden
Ich gehe in den Wald. Die Sonne scheint. Es ist Frühling und eine Lichtung läd zum Verweilen ein. Ich setze mich und schließe die Augen. Die Zeit ist für mich unwesentlich. Ich rieche den erdigen Duft des Waldbodens. Ich fühle mich leicht und gebe mich der Natur hin. Ich fühle die Wärme die der Boden speichert. Ich höre wie der Farn seine Blätter entrollt.Vögel singen ihr Lied.
Das Licht der Sonne verändert sich. Es wird wärmer. Die Blüten der Walderdbeeren entfallten sich. Bienen summen in der Luft. Andere Waldblumen betäuben mich mit ihrem Duft. Der Klee entfalltet seine Blüten um die Bienen zu weiden. Der Boden ist lebendig, Ameisen laufen geschäftig auf ihren Straßen laden mich ein ihre Königin zu besuchen.
Wieder verändert sich die Intensität der Sonne. Es sit heiß. Nur die Kühle aus den Tiefen des Waldes bringt Erfrischung. Der Boden ist trocken, die Bäume schwitzen unter der Hitze der Sonne. Manchmal dringt der Gruch von Rauch in meine Nase. Doch kein Feuer erreicht meine Lichtung. Der Duft der Waldbeeren weckt meine Appetit.
Es regnet, die Sonne wird von Tag zu Tag schwächer. Laub bedeckt mich und fällt zu Boden. Dumpf und modrig riecht es um mich herum und auch nach Pilzen. Eichhörnchen vergraben hastig ihre Beute von Eicheln, Haselnüssen und Bucheckern. Wildschweine wühlen die Erde um auf der Suche nach Wurzeln und Nüssen.
Ruhe ist in den Wald eingekehrt, Schnee bedeckt mich. Nur das leise rascheln von den Mäusen dringt an mein Ohr, wenn sie in ihren Gängen unter dem Schnee nach draußen kommen. Ein Fuchs läuft schnüfflelt an mir vorbei.
Die leise Frühlingssonne weckt mich aus meinem Schlaf. Ich recke mich und stehe auf. Ich grüße den Wald und verlasse diese Lichtung an der ich den Kreislauf des Lebens erleben durfte. Auf dem Boden, der Mutter Erde.
Bemerkung
Entwickelt eure eigenen Meditationen zur Erde. Reist in das Innere der Erde. Schaut euch die glühenden Lavafelder an. Erforscht die Wunder der Höhlen die sich Euch eröffnen. Sammelt verschiedene Erde und fühlt sie und richt sie. Macht Euch mit Erde vertraut.
Korrespondenzen des Element Erde
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Warum steht das E für Erde?
Schauen wir uns das Schaubild des Pentagramm an, so können wir sehen das die Erde für die Reife steht. Der Abschluß des Reifeprozesses ist die Ernte. Diese beginnt im Spätsommer bis in den Herbst hinein. Deshalb steht E für Eadha die Weißpappel oder Espe, als heiliger Baum des Herbstäquinoktiums bzw. Mabon. Die Pappel war im vorhellenistischen Griechenland der Erdgöttin geweiht und stand vielfach an Begräbnistädten.
Auch hier hat Ranke-Graves wieder einen Beleg geschrieben:
„Tag des Herbstäquinoktiums - E - ela, der singende Schwan; erc, fuchsrot.
Warum folgt der singende Schwan an nächster Stelle?
Nicht schwer. In dieser Jahreszeit bereiten der Schwan und seine Jungen sich auf das Fliegen vor. Und fuchsrot ist die Farbe des Farnkrauts und des Schwanenschnabels.3”
3 Robert von Ranke-Graves, die Weiße Göttin, S.353
Das Element Erde
Erde: Körperlichkeit, Realitätssicht und Erdverbundenheit
Stier, Jungfrau und Steinbock sind Erdzeichen
Das Element Erde gehört zu den passiven Elementen, das als Schale alle anderen Elemente beherbergt. Dem Erdelement ist der Norden zugeordnet. Nehmen wir die Sonne als Gott und die Legende der Geburt des Universums durch die Göttin, so ist de Norden als Sitz der Göttin für den Gott unerreichbar. Denn die Sonne kann den Norden nicht erreichen. „Vom Norden kommt die Kraft, stillzuschweigen, zuzuhören oder zu sprechen, Geheimnisse zu bewahren, das Unsagbare zu wissen. Die Göttin als Dunkle Jungfrau, als Neumond, der noch nicht sichtbar ist, und der Gott als Heiliger Stier sie sind Totems des Nordens.”1
1 Starhawk, Der Hexenkult, S. 102
Die Erde ist unsere Mutter die uns nährt und in die wir zurückkehren. Aus der Erde zieht die Natur ihre Kraft und das Leben, also ist die Erde lebensspendent. Doch was stirbt, wir von der Erde zersetzt und wieder zu einem Teil des Ganzen.
Meditationen:
Erd-Meditation
„Blicke nach Norden. Erde und zentriere dich. Fühle deine Knochen, dein Skelett, die Festigkeit deines Körpers. Nimm deine Leiblichkeit wahr und alles, was berührt und gefühlt werden kann. Fühle die Wirkung der Schwerkraft, dein Gewicht, deine Anziehung durch die Erde, die der Leib der Göttin ist. Du bist ein Naturereignis, ein wandernder Berg. Verschmilz mit allem was aus der Erde kommt: Gras, Bäume, Samen, Früchte, Blumen, wilde Tiere, Metalle und Edelsteine. Kehre zum Staub zurück, zum Kompost, zum Schlamm. Sprich:” Heil, Belili, Mutter der Berge”2
2ebenda, Seite 103
Waldboden
Ich gehe in den Wald. Die Sonne scheint. Es ist Frühling und eine Lichtung läd zum Verweilen ein. Ich setze mich und schließe die Augen. Die Zeit ist für mich unwesentlich. Ich rieche den erdigen Duft des Waldbodens. Ich fühle mich leicht und gebe mich der Natur hin. Ich fühle die Wärme die der Boden speichert. Ich höre wie der Farn seine Blätter entrollt.Vögel singen ihr Lied.
Das Licht der Sonne verändert sich. Es wird wärmer. Die Blüten der Walderdbeeren entfallten sich. Bienen summen in der Luft. Andere Waldblumen betäuben mich mit ihrem Duft. Der Klee entfalltet seine Blüten um die Bienen zu weiden. Der Boden ist lebendig, Ameisen laufen geschäftig auf ihren Straßen laden mich ein ihre Königin zu besuchen.
Wieder verändert sich die Intensität der Sonne. Es sit heiß. Nur die Kühle aus den Tiefen des Waldes bringt Erfrischung. Der Boden ist trocken, die Bäume schwitzen unter der Hitze der Sonne. Manchmal dringt der Gruch von Rauch in meine Nase. Doch kein Feuer erreicht meine Lichtung. Der Duft der Waldbeeren weckt meine Appetit.
Es regnet, die Sonne wird von Tag zu Tag schwächer. Laub bedeckt mich und fällt zu Boden. Dumpf und modrig riecht es um mich herum und auch nach Pilzen. Eichhörnchen vergraben hastig ihre Beute von Eicheln, Haselnüssen und Bucheckern. Wildschweine wühlen die Erde um auf der Suche nach Wurzeln und Nüssen.
Ruhe ist in den Wald eingekehrt, Schnee bedeckt mich. Nur das leise rascheln von den Mäusen dringt an mein Ohr, wenn sie in ihren Gängen unter dem Schnee nach draußen kommen. Ein Fuchs läuft schnüfflelt an mir vorbei.
Die leise Frühlingssonne weckt mich aus meinem Schlaf. Ich recke mich und stehe auf. Ich grüße den Wald und verlasse diese Lichtung an der ich den Kreislauf des Lebens erleben durfte. Auf dem Boden, der Mutter Erde.
Bemerkung
Entwickelt eure eigenen Meditationen zur Erde. Reist in das Innere der Erde. Schaut euch die glühenden Lavafelder an. Erforscht die Wunder der Höhlen die sich Euch eröffnen. Sammelt verschiedene Erde und fühlt sie und richt sie. Macht Euch mit Erde vertraut.
Korrespondenzen des Element Erde
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Warum steht das E für Erde?
Schauen wir uns das Schaubild des Pentagramm an, so können wir sehen das die Erde für die Reife steht. Der Abschluß des Reifeprozesses ist die Ernte. Diese beginnt im Spätsommer bis in den Herbst hinein. Deshalb steht E für Eadha die Weißpappel oder Espe, als heiliger Baum des Herbstäquinoktiums bzw. Mabon. Die Pappel war im vorhellenistischen Griechenland der Erdgöttin geweiht und stand vielfach an Begräbnistädten.
Auch hier hat Ranke-Graves wieder einen Beleg geschrieben:
„Tag des Herbstäquinoktiums - E - ela, der singende Schwan; erc, fuchsrot.
Warum folgt der singende Schwan an nächster Stelle?
Nicht schwer. In dieser Jahreszeit bereiten der Schwan und seine Jungen sich auf das Fliegen vor. Und fuchsrot ist die Farbe des Farnkrauts und des Schwanenschnabels.3”
3 Robert von Ranke-Graves, die Weiße Göttin, S.353
Das Element Erde
Erde: Körperlichkeit, Realitätssicht und Erdverbundenheit
Stier, Jungfrau und Steinbock sind Erdzeichen
Das Element Erde gehört zu den passiven Elementen, das als Schale alle anderen Elemente beherbergt. Dem Erdelement ist der Norden zugeordnet. Nehmen wir die Sonne als Gott und die Legende der Geburt des Universums durch die Göttin, so ist de Norden als Sitz der Göttin für den Gott unerreichbar. Denn die Sonne kann den Norden nicht erreichen. „Vom Norden kommt die Kraft, stillzuschweigen, zuzuhören oder zu sprechen, Geheimnisse zu bewahren, das Unsagbare zu wissen. Die Göttin als Dunkle Jungfrau, als Neumond, der noch nicht sichtbar ist, und der Gott als Heiliger Stier sie sind Totems des Nordens.”1
1 Starhawk, Der Hexenkult, S. 102
Die Erde ist unsere Mutter die uns nährt und in die wir zurückkehren. Aus der Erde zieht die Natur ihre Kraft und das Leben, also ist die Erde lebensspendent. Doch was stirbt, wir von der Erde zersetzt und wieder zu einem Teil des Ganzen.
Meditationen:
Erd-Meditation
„Blicke nach Norden. Erde und zentriere dich. Fühle deine Knochen, dein Skelett, die Festigkeit deines Körpers. Nimm deine Leiblichkeit wahr und alles, was berührt und gefühlt werden kann. Fühle die Wirkung der Schwerkraft, dein Gewicht, deine Anziehung durch die Erde, die der Leib der Göttin ist. Du bist ein Naturereignis, ein wandernder Berg. Verschmilz mit allem was aus der Erde kommt: Gras, Bäume, Samen, Früchte, Blumen, wilde Tiere, Metalle und Edelsteine. Kehre zum Staub zurück, zum Kompost, zum Schlamm. Sprich:” Heil, Belili, Mutter der Berge”2
2ebenda, Seite 103
Waldboden
Ich gehe in den Wald. Die Sonne scheint. Es ist Frühling und eine Lichtung läd zum Verweilen ein. Ich setze mich und schließe die Augen. Die Zeit ist für mich unwesentlich. Ich rieche den erdigen Duft des Waldbodens. Ich fühle mich leicht und gebe mich der Natur hin. Ich fühle die Wärme die der Boden speichert. Ich höre wie der Farn seine Blätter entrollt.Vögel singen ihr Lied.
Das Licht der Sonne verändert sich. Es wird wärmer. Die Blüten der Walderdbeeren entfallten sich. Bienen summen in der Luft. Andere Waldblumen betäuben mich mit ihrem Duft. Der Klee entfalltet seine Blüten um die Bienen zu weiden. Der Boden ist lebendig, Ameisen laufen geschäftig auf ihren Straßen laden mich ein ihre Königin zu besuchen.
Wieder verändert sich die Intensität der Sonne. Es sit heiß. Nur die Kühle aus den Tiefen des Waldes bringt Erfrischung. Der Boden ist trocken, die Bäume schwitzen unter der Hitze der Sonne. Manchmal dringt der Gruch von Rauch in meine Nase. Doch kein Feuer erreicht meine Lichtung. Der Duft der Waldbeeren weckt meine Appetit.
Es regnet, die Sonne wird von Tag zu Tag schwächer. Laub bedeckt mich und fällt zu Boden. Dumpf und modrig riecht es um mich herum und auch nach Pilzen. Eichhörnchen vergraben hastig ihre Beute von Eicheln, Haselnüssen und Bucheckern. Wildschweine wühlen die Erde um auf der Suche nach Wurzeln und Nüssen.
Ruhe ist in den Wald eingekehrt, Schnee bedeckt mich. Nur das leise rascheln von den Mäusen dringt an mein Ohr, wenn sie in ihren Gängen unter dem Schnee nach draußen kommen. Ein Fuchs läuft schnüfflelt an mir vorbei.
Die leise Frühlingssonne weckt mich aus meinem Schlaf. Ich recke mich und stehe auf. Ich grüße den Wald und verlasse diese Lichtung an der ich den Kreislauf des Lebens erleben durfte. Auf dem Boden, der Mutter Erde.
Bemerkung
Entwickelt eure eigenen Meditationen zur Erde. Reist in das Innere der Erde. Schaut euch die glühenden Lavafelder an. Erforscht die Wunder der Höhlen die sich Euch eröffnen. Sammelt verschiedene Erde und fühlt sie und richt sie. Macht Euch mit Erde vertraut.
Korrespondenzen des Element Erde
|
Warum steht das E für Erde?
Schauen wir uns das Schaubild des Pentagramm an, so können wir sehen das die Erde für die Reife steht. Der Abschluß des Reifeprozesses ist die Ernte. Diese beginnt im Spätsommer bis in den Herbst hinein. Deshalb steht E für Eadha die Weißpappel oder Espe, als heiliger Baum des Herbstäquinoktiums bzw. Mabon. Die Pappel war im vorhellenistischen Griechenland der Erdgöttin geweiht und stand vielfach an Begräbnistädten.
Auch hier hat Ranke-Graves wieder einen Beleg geschrieben:
„Tag des Herbstäquinoktiums - E - ela, der singende Schwan; erc, fuchsrot.
Warum folgt der singende Schwan an nächster Stelle?
Nicht schwer. In dieser Jahreszeit bereiten der Schwan und seine Jungen sich auf das Fliegen vor. Und fuchsrot ist die Farbe des Farnkrauts und des Schwanenschnabels.3”
3 Robert von Ranke-Graves, die Weiße Göttin, S.353